Sonntag, 9. März 2008
Der Grund für die defekten Festplatten.
Der Grund für die defekten Festplatten: diese Thema taugt immer wieder auf, insbesonders dann wenn die Katastrophe passiert, egal ob die Festplatte eine Noname oder Marken Ware ist. Die einfachste und bequemste Antwort kann direkt von Festplattenankleber abgelesen werden, naturlich von der Hersteller, aber ist das eine richtige Schlussfolgerung?

Viele haben schon die Erfahrung und Frust mit einer defekten Festplatte gemacht. Besonders ärgerlich ist wenn keine aktuelle Backups vor kürzlich gemacht wurde. Die Angst um die verlorenen wichtigen Daten und die vielen Arbeitsstunden steigt, als klar wird, daß alles auf nimmer verloren ist.

Um solche Katastrophe zu vermeiden, wäre gut vorauszuwissen, wieviel Zeit eine bestimmte Festplatte noch hat, dann bleibt genügen Zeit alle Vorbereitungen zu treffen – schnell ein rettendes Backup durchzuführen, eine neue Festplatte zu kaufen und ruhig weiter arbeiten.

Aber so etwas invoraus zu wissen ist nur ein Wunsch, nicht einmal eine SMART Meldung kann so eine Katastrophe immer vorwarnen, nur ein regelmäßiger Backup kann von solchem Desaster abwenden.

Kommen wir zurück zum Thema: Der Grund für die defekten Festplatten, stellen wir ehrlich die Frage, liegt allein am Hersteller, nur weil er die Festplatte produziert hat. Vielleicht eine Vorstellung der Geschichte einer Festplatte hilft uns weiter. Die Geschichte einer Festplatte fängt immer beim Hersteller an und endet beim Endanwender, dazwischen liegen viele Transportknoten, und hier ist der Punkt. Wird die Festplatten immer korrekt transportiert (handling) - „ corrrect handling“? Zum Beispiel eine typische Geschichte könnte so laufen: an einem besonders schönen Tag kommt eine lang erwartete Festplatte nach Hause geliefert (oder wird von Handel Heim gebracht), das Herz schlägt hoch mit nur einem Ziel, die neue Festplatte schnell in den Rechner einzubauen. Etwas eilig und unkonzentriert rutscht plötzlich die Festplatte aus der Hand, fehlt vielleicht auf dem Tisch oder sogar auf dem Boden. Wir heben es auf und glauben, das ist eigentlich Egal, immerhin die Festplatte ist aus schwerem Metal gebaut, sie ist unzerstörbar – sie ist MEINS.

Sechs Monaten später oder vielleicht ein Jahr danach muss eine wichtige Arbeit schnell erledigt werden, der Rechner wird eingeschaltet, aber er reagiert aufeinmal komisch – etwas anders, da plötzlich unerwartet taucht ein blaues Bildschirm auf. Als die Überraschung langsam zum Verstand wechselt, das Herz schlägt schneller, so etwas darf nicht jetzt passieren. Alles wird ohne Erfolg panisch versucht, die Angst steigt und führt langsam zum Frust. Die Festplatte funktioniert nicht mehr und der letzte Backup (Falls es eines gab) liegt für sechs Monate zurück, alles dazwischen ist weg – eine riesige Katastrophe! Die Gedanken zielen auf den Hersteller, der ist schuld. Im voreiliigen Entschluß haben wir aber etwas vergessen: damals, als die Festplatte herunterfiel.

Zuerst beruhigen wir uns und stellen eine Frage – habe ich vielleicht irgendwann etwas falsch mit der Festplatte gemacht, soll die Antwort Nein sein, dann stelle die Frage - wurde die Festplatte an alle Knoten korrekt transportiert. Anbei zeigt eine Graphik über korrekte und nicht korrekte Handling-Methoden der Festplatten. Wer eine Festplatte auspackt und direkt in die Hand nimmt, soll immer geerdet sein, das sichert gegen statische Aufladung der Festplatte – jede Festplatte hat empfindliche Elektronikbauteile – daher Vorsicht!

Nächstes Mal schreibe ich über die Möglichkeiten eine Festplatte zu testen,
ob tatsächlich eine defekte Festplatte vorliegt.

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